(Am Sonntagsmorgen, den 08. Juli 2012, in Adjamé, Abidjan - Elfenbeinküste gepredigt.)
1 Gut! Ich habe hier zwei Fragen. Die erste Frage ist … Bruder Philippe, von jeher waren die Propheten Juden, woher kommt es, dass ein Afrikaner wie du ein Prophet ist? Und hier ist meine Antwort dazu: Alle Propheten waren Hebräer, denn erstens musste Jesus Christus zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt werden, deshalb hat Gott nur mit den Juden gesprochen, und zweitens war sein erstes Kommen für die Juden, und so war es auch, und seine Jünger und Apostel waren nur Juden, aber für sein zweites Kommen war es für alle Nationen der Erde. Deshalb beruft Er Boten aus allen Ecken der Erde. [Anm.d.Red: Die Versammlung sagt: „Amen“]
2 Er hatte Martin Luther, John Wesley und Ulrich Zwingli geschickt, um es den Europäern zu sagen. Er hatte William Branham geschickt, um es den Amerikanern zu sagen, und jetzt hat Er den Propheten Kacou Philippe geschickt, um es den Afrikanern zu sagen. [Anm.d.Red: Die Versammlung sagt: „Amen“] Und Afrika war noch nie so stabil, und selbst der Mitternachtsschrei ertönt auch in Angola durch unseren Bruder Hugo Zé.
3 Gut, jemand hat mir geschrieben und gefragt: „Bist du ein großer Prophet oder ein Prophet im Sinne von Epheser 4,11? Und er hat gesagt: Wenn du sagst, du bist ein ephesianischer Prophet, ist das kein Problem, aber wenn du sagst, du bist ein großer Prophet wie Mose, Jesaja, Jeremia … dann bist du ein falscher Prophet!“ Versteht ihr? Ich habe ihm geantwortet: Hört auf die Worte, die ich sage! Wenn sie die Worte eines ephesianischen Propheten sind, dann bin ich das, aber wenn sie die Worte eines großen Propheten wie Mose, Jesaja oder Jeremia sind, dann bin ich ein Boten-Prophet wie Mose, Jesaja oder Jeremia.
4 Als ich anfing zu predigen, sagte Emmanuel, ein Branham-Pastor in Abobo, zu Bruder Christophe: „Wenn er sagt, dass er ein großer Prophet wie Mose, Jesaja, Jeremia … ist, dann sind wir nicht einverstanden, aber wenn er sagt, dass er ein ephesianischer Prophet ist, werden wir ihn einladen, hier zu predigen …“
5 Jetzt komme ich zu einer anderen Frage: Bruder Philippe, können wir Perücken wie William Branham tragen? Mehr als zehnmal wurde mir diese Frage gestellt. Zuerst, Perücken und Haarverlängerungen könnt ihr tragen, wenn es wirklich notwendig ist, und ich sage das, weil William Branham eine getragen hat. Aber wenn William Branham euch nicht sagt, dass er eine Perücke getragen hat, werdet ihr es nicht wissen. Und ich bitte darum, dass dies nur mit der Zustimmung eures Pastors oder in einem Gesundheitsfall geschieht. Es geht nur darum, einen Haarersatz zu haben, also kann sie keine verschiedenen Farben haben oder über die Schultern hängen oder geflochten sein.
6 Und im gleichen Sinne, wenn ich von Second-Hand-Kleidung spreche, die ihr nicht tragen sollt, meine ich die bereits getragenen Kleidungsstücke. Unter diesen Second-Hand-Kleidern gibt es solche, die bereits getragen wurden und wieder verkauft werden, das sind die Kleider, die ihr nicht tragen sollt. Ich sprach also nicht von Schnäppchen oder ungetragenen Kleidern, auch wenn sie aus Second-Hand-Läden kommen. Ich wiederhole die Erklärung: In diesen Second-Hand-Läden gibt es Kleidung und Gegenstände, die nie getragen wurden, Dinge, die vielleicht nicht verkauft werden konnten oder Restposten sind. Ihr könnt sie tragen, das ist nicht davon ich spreche.
7 Ich komme noch zu einer anderen Frage: Bruder Philippe, meine Eltern zwingen mich, sie in ihrer Kirche zu begleiten. Und hier ist die Antwort: Ihr sollt dort nicht hingehen, aber wenn sie euch zwingen, geht mit dem Geist der Botschaft hin. Und zum Beispiel beim Gebet erhebt die Stimme und sagt: „Oh Herr Jesus, Gott von Kacou Philippe, früher, als ich hierher kam, lebte ich schlecht wie die Menschen in dieser Kirche, ich tat dies und das, aber jetzt tue ich es nicht mehr, weil du deinen heiligen Propheten Kacou Philippe gesandt hast … Oh Jesus Christus, man will, dass ich in diese Kirche komme, wo eine menstruierende Frau in die Kanzel steigen und vor den Männern predigen kann“. Versteht ihr?
8 Predigt allen, die um euch herum sind, und wenn jemand euch zuhört und spricht, fragt ihn, ob es normal ist, das Gebet seines Nächsten zuzuhören. [Anm.d.Red: Die Versammlung sagt: „Amen“]
9 Von jetzt an wissen die Kinder Gottes, dass die Bibel nur ein Dokument der Geschichte und Forschung ist. Es ist die Zusammenstellung der Bücher über die Geschichte der Könige von Israel und der Propheten, die Gott zur Rettung der vergangenen Generationen gesandt hat. Die Bibel ist ein Denkmal und ein Zeugnis dessen, was Gott in der Vergangenheit getan hat. Sie ist ein Museum, und nirgendwo steht geschrieben, dass die Rettung darin zu finden ist.
10 Im Gegenteil, in Johannes 5,39 sagte Jesus zu euren Vätern, den Pharisäern, den Narren seiner Zeit: „Ihr erforscht die Schriften, weil ihr hofft, das ewige Leben in ihnen zu haben …“. Die Bibel ist ein Geschichtsbuch und jemand, der in einem Geschichtsbuch nach dem ewigen Leben sucht, ist wie der Narr, der im Müll nach etwas sucht. [Anm.d.Red: Die Versammlung sagt: „Amen“]
11 Das Wort „Bibel“ bedeutet Bibliothek. Es ist ein feminines Pluralwort wie „Annalen“. Die sechsundsechzig Bücher der Bibel sind Archive, es sind sechsundsechzig Dokumente des Museums der jüdischen und christlichen Zivilisationen! Versteht ihr? Die Bibel ist nur für ihren prophetischen Teil nützlich, der zum Beispiel in Matthäus 25,6 sagt, dass aus den mitten von Schwarzafrika ein Ruf kommen wird!
12 Heute akzeptiert ihr, dass die Stimme, die in Jesaja 40,3 ruft, Johannes der Täufer ist, wie es Matthäus 3,3, Markus 1,3 … sagt, und ihr akzeptiert nicht, dass ich die Erfüllung von Matthäus 25,6 bin, nur weil der Baum nicht in eurem Garten gewachsen ist? Der Baum ist in Elfenbeinküste gewachsen, aber seine Zweige und Wurzeln sind in allen Ländern der Erde. Ihr lehnt mich ab, und doch bin ich genau das, was ich bin! [Anm.d.Red: Die Versammlung sagt: „Amen“]
13 Jetzt hört diese Parabel vom Himmelreich. Ein alter Holzfäller hatte einen einzigen Sohn, der in der Schule gut war, und das tröstete und stärkte seinen Vater vor seiner harten Arbeit als Holzfäller. Eines Morgens kam der Direktor der Schule und sprach zu den Schülern und sagte: „Liebe Schüler, bald sind die Schulprüfungen und ihr könnt sie bestehen, ohne die Annalen zu benutzen. Aber wir haben festgestellt, dass ihr mit den Annalen eine Vorstellung von den Prüfungen bekommen werdet, welche die Generationen vor euch hatten, und ihr werdet bei der Prüfung viel besser abschneiden.“
14 Dann nahm der Direktor ein Buch heraus und sagte zu den Schülern: „Dieses Buch enthält die Annalen der Prüfungen und Wettbewerbe. Es ist die Zusammenstellung mehrerer Bücher. Und jedes Buch enthält die Prüfungen eines bestimmten Jahres und deren Korrekturen. Zum Beispiel enthält Kapitel 10 die Prüfungen von 1975 und deren Korrekturen. Und die Prüfungen von 1975 sind anders als die Prüfungen von 1976 und die Prüfungen von 1976 sind anders als die Prüfungen von 1977 …“. Und nach den Erklärungen des Direktors wurden die Annalen dem Sohn des Holzfällers und den anderen Schülern gegeben.
15 Als jedoch der Tag der Prüfung kam, weigerte sich der Sohn des Holzfällers, sich an der Prüfung seiner Zeit zu stellen. Er sagte: „Wenn die Prüfungen in diesem Buch authentisch sind und unseren Vorfahren ermöglicht haben, ihre Prüfung zu bestehen, warum kann ich dann nicht das Diplom direkt erhalten, wenn ich sie richtig löse?“ Und keine der Erklärungen konnte den Sohn des Holzfällers zur Vernunft bringen, und es wurde verlangt, dass sein Vater ihn zu einem Psychiater bringt. Wer Ohren hat, der höre! [Anm.d.Red: Die Versammlung sagt: „Amen“]