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Kacou 44 (Kc.44) : Das Heilige Abendmahl
(Gepredigt am Sonntagmorgen, den 6 Juni. 2004 in Locodjro, Abidjan - Elfenbeinküste)
1 Das erste Mal, dass ich eine Kirche betrat, war im Mai 1993, nach den drei großen Visionen. Der baptistische Verantwortliche fragte mich: „Wer hat dich eingeladen?“ Ich sagte: „Niemand! Ich hatte Visionen und bin aufgestanden, um zu kommen.“ Ich erklärte die Visionen, und nach dem Gespräch bat er mich, zu beten. Ich sagte: „Ich habe in meinem Leben noch nie gebetet.“ Er sagte mir, ich solle es versuchen … schließlich sagte er die Worte, und ich wiederholte sie. Er sagte: „Herr Jesus“ … und ich wiederholte: „Herr Jesus!“ Er sagte: „Ich erkenne, dass ich ein Sünder bin“, und ich wiederholte: „Ich erkenne, dass ich ein Sünder bin!“ Er sagte: „Ich komme zu dir…“ und ich wiederholte: „Ich komme zu dir!“ Er konnte nicht begreifen, dass jemand, der nichts über Gott weiß, solche großen Visionen sehen kann. Das war im Mai 1993.
2 Noch bevor der Mensch irgendetwas in mir säte, hatte Gott gesät. [Anm.d.Red.: Die Versammlung sagt: „Amen!“]
3 Brüder, wir sehen, dass die Propheten dieses Jahrhunderts allmählich verstummen. Es gibt immer weniger Plakate, Ankündigungen und große Nachtwachen. Manche Leute erkennen, dass das alles Komödie ist, die Wachsamen sehen darin die Verführung Satans. In den Vereinigten Staaten gab es goldene Zähne, Goldstaub und Engelsfedern, die während intensiver Gebete vom Himmel fielen; man hat sogar von Geldvermehrung gehört. Doch diese Manifestation der Söhne des Teufels geht langsam zu Ende… [Anm.d.Red.: Die Versammlung sagt: „Amen!“]
4 Gut! Ich möchte heute Morgen über das heilige Abendmahl sprechen. Die Vorbereitung des heiligen Abendmahls hat viele Kirchen gespalten. Ich habe es verkündet, ohne seine Entstehung gesehen oder es verlangt zu haben. Und hier ist die Offenbarung und die Erklärung, die ich erhielt: Das Brot ist das vollkommene Bild des Wortes Gottes, das derjenige, der es gibt, ohne Nachahmung predigen soll.
5 Nun kommt das Wort Gottes in einer Generation nur durch den lebenden prophetischen Botschafter; nicht durch einen Lehrer, Pastor, Evangelisten oder Apostel, sondern durch einen prophetischen Botschafter, der das Attribut und die Manifestation des Wortes Gottes für seine Zeit ist.
6 Erinnern wir uns daran, dass 3. Mose 2,4 bis 16 sagt, dass Öl und Salz in jedes Speiseopfer gegeben werden sollen. Und ich sage nichts Gegenteiliges, aber die Erklärung wäre fast anders. Doch ich gebe nicht meine eigene Version, die falsch sein könnte, sondern die unfehlbare Offenbarung von Jesus Christus. Das Brot, so wie es gegeben wird, darf weder Öl noch Salz enthalten.
7 Wie soll nun das heilige Abendmahl gemacht werden? Das blieb oft das Geheimnis derer, die es von jeher bis hin zu William Branham vollzogen haben. Wie kommt das Wort zum Propheten? Das ist ein Geheimnis für ihn. Eine gute Küche hat ihr Geheimnis. Der Kuchen aus 3. Mose 2,4 bis 16 mit den drei Bestandteilen ist das Bild, der Schatten des Leibes Christi. Und vor dem Tod verließ der Geist, der Vater, den Leib.
8 Der Geist, das heißt das Öl, kann nicht sterben und mit dem Leib gebrochen werden. Und seine Seite wurde durchbohrt, und wir, die Braut, das geistliche Eva, gingen daraus hervor, aber vor allem wer? Wir, das Salz und das Licht der Welt (Matthäus 5,13 bis 14). Wäre der Geist gebrochen worden, wäre die Erlösung gescheitert. Wären wir, das Salz, am Kreuz verbannt worden, wäre die Erlösung vom Herrn aus unterbrochen worden.
9 So ist das Öl, der Geist, lebendig, das Wort kommt, und wir sind es, die es würzen, um es der ganzen Welt unter der Anregung des Geistes, der der Wein ist, zu präsentieren. Jesus als der Sohn des Menschen ist das vom Himmel herabgekommene Brot, und jeder Prophetenbote ist das vom Himmel herabgekommene Brot, das sich mit seiner Botschaft identifiziert. [Anm.d.Red.: die Versammlung sagt : Amen!] Und ihr seid das Salz der Erde, das diese Botschaft würzen muss, gemäß Matthäus 16,5 bis 12!
10 Für uns spricht 3. Mose 2 nicht von Speiseöl, sondern vom Geist. 3. Mose 2 spricht nicht von Speisesalz, sondern von uns selbst. 3. Mose 2 spricht nicht von Backhefe, sondern von der Theologie. Wir empfangen den „Buchstaben des Wortes“, aber es ist unsere Aufgabe, es zu würzen und um den Empfang des Heiligen Geistes zu beten.
11 Ihr empfangt das Öl und das Wort nicht bereits miteinander vermengt, wie andere es glauben! Lesen wir noch einmal Matthäus 12,1 bis 8... Der Herr Jesus Christus sagte: „Ich bin der Herr des Sabbats“, und wir können den modernen Pharisäern sagen, dass wir das Salz und das Brot sind, das sie suchen, dass wir in uns das Öl tragen, das sie suchen, und dass wir sogar der Kuchen aus 3. Mose 2 sind und jeder, der uns isst, wird nicht sterben und niemals Hunger leiden. [Anm.d.Red.: die Versammlung sagt : Amen!]
12 So ist es für das Abendmahl unmöglich, Bäckerbrot zu verwenden. Das Abendmahl muss mit reinen Händen zubereitet werden, mit dem Gebet, das der Weihrauch aus 3. Mose 2,1 bis 2 ist.
13 Was den Wein betrifft, mache ich keine Lehre, aber ich glaube nicht, dass es sich um starken, gut gegorenen Wein handelt, den der Herr und seine Jünger tranken, sondern um süßen Wein, unvergorenen Traubensaft. Es ist derselbe Traubensaft, der als „süßer Wein“ bezeichnet wird. Starker Wein war jedem Priester verboten: Richter 13,3 bis 4, Lukas 1,15... Die Trauben sind die Früchte des Weinstocks...
14 Und ich denke, wenn das Brot kein Öl enthalten darf, dann sollte auch der Wein nicht alkoholisch sein, denn die Erweckung kommt vom Geist. Und am Kreuz hatte der Geist sowohl das Fleisch als auch das Blut verlassen...
15 Gut! Lasst uns unsere Häupter neigen für das Gebet, und wenn ihr möchtet, dass ich für ein besonderes Anliegen bete, hebt die Hand und konzentriert euch auf dieses Anliegen! ... Viele Hände sind erhoben! ... Sehr gut!
16 Herr Jesus Christus, Gott aller Gnade, Du, der alle Macht im Himmel und auf Erden besitzt, der das Nichtvorhandene ins Dasein ruft! Kraft dieses Botschaft bete ich, dass Du die Sünden dieser Seelen für immer auslöschst.
17 Und du, Satan, sicherlich bist du durch Sünden in ihr Leben eingedrungen, aber heute Morgen haben sie Gnade empfangen, und du weißt, dass ich am 24. April 1993 berufen und beauftragt wurde, diese Botschaft zu predigen, die bestätigt werden muss. Deshalb befehle ich dir und deinen Engeln im Namen des Herrn Jesus Christus, verlasst diese Personen! Und ihr Krankheiten, verschwindet aus ihrem Leben im Namen des Herrn Jesus Christus! Mögen die Zellen sich jetzt sofort erneuern! Möge jedes Scheitern und jeder Fluch aus ihrem Leben weichen!
18 O Herr Jesus Christus, Du Engel und Lamm vom 24. April 1993, Du Feuersäule, Engel des Ewigen, lass keinen von ihnen mehr im Dunkeln tappen auf dieser Erde! Entferne von ihnen die Verwirrung, die Schande und die Zwietracht! Entlaste sie von jeder Sorge, jedem Misserfolg, jedem Elend und jedem Fluch. Möge das Licht wieder scheinen und die Freude ihre verzweifelten Herzen erneut besuchen, weil sie an diese Botschaft geglaubt haben! Möge das, was unmöglich war, jetzt möglich sein, weil Du auf die Stimme Deiner Propheten hörst. Und mein Gebet ist, dass es überall dort so sein möge, wo diese Botschaft in ihrer Gesamtheit geglaubt wird. [Anm.d.Red.: die Versammlung sagt : Amen!]
19 Nun, ich habe hier einige Fragen... „Bruder Philippe, wenn eine ganze Gemeinde an den Mitternachtsruf glaubt, wie es bei einigen der Fall war, was soll sie dann tun?“ Gut! Noch bevor ich damit fertig war, diese Botschaft zu predigen, haben ganze Gemeinden geglaubt, und durch Gottes Gnade verlief der Übergang sehr einfach. Zunächst sollte der Pastor, wenn er es kann, die Botschaft seiner Gemeinde vorstellen. Und wenn die Gemeinde glaubt, dann befolgen sie die gesamte Botschaft, einschließlich des öffentlichen Bekenntnisses.
20 Danach kann er alles tun, nur darf er keine Taufen oder Weihen durchführen, bis er selbst getauft und geweiht ist. Er und die gesamte Versammlung müssen von einem Mann getauft werden, der vom Propheten gesandt wurde. Aber nach seiner Taufe darf er neue Personen taufen, die danach zum Glauben kommen.
21 Befindet sich die Gemeinde in einem anderen Land, da man ja nicht per Telefon taufen oder weihen kann, so werden sie den Rest der Botschaft einschließlich des öffentlichen Bekenntnisses anwenden und auf die Taufe und Weihe warten. Ebenso gilt: Egal, wo ihr euch befindet, sobald ihr die Botschaft empfangt und vollständig daran glaubt, könnt ihr beginnen, sie zu predigen, Menschen um euch zu versammeln und mit den Gottesdiensten und dem öffentlichen Bekenntnis zu beginnen.
22 Es ist offensichtlich, dass, wenn ihr wirklich geglaubt habt, ihr diese Botschaft um euch herum verbreiten werdet. Eure Eltern, Freunde und Bekannten werden davon hören. Und so werdet ihr es tun, bis eines Tages ein Bruder kommt, um euch zu taufen, zu weihen und euch für diese Aufgaben zu beauftragen. [Anm.d.Red.: die Versammlung sagt: Amen!]
23 Was den Ablauf des Gottesdienstes betrifft, so sollte dieser folgendermaßen gestaltet werden: zuerst das Eröffnungsgebet, dann die Phase der öffentlichen Bekenntnisse, gefolgt von Gebeten und Anbetung. Danach folgt das Lobpreislied, dann die Predigt und im Anschluss Gebete zur Predigt. Dann das Schlussgebet und die Opfergaben während der Begrüßungen, natürlich mit der Möglichkeit leichter Anpassungen im Gesamtablauf, denn dies ist kein doktrinärer Plan, sondern soll je nach Leitung angepasst werden. [Anm.d.Red.: die Versammlung sagt: Amen!]
24 Die zweite Frage lautet: „Bruder Philippe, darf eine Schwester ihre Haare locken?“ Was zu Diskussionen über dieses Thema führt, ist, dass die Leute das Locken mit dem Entwirren verwechseln. Ihr wisst, dass das Wort „entwirren“ vor allem auf unsere schwarzen Schwestern zutrifft. Nun, wenn eine Schwester ihre Haare pflegen kann, ohne sie zu entwirren, wie es hier einige tun, ist das sehr gut! Aber ich werde mich nicht gegen eine Schwester stellen, die sehr verfilzte Haare hat und diese entwirren und pflegen möchte. Macht daraus keine Doktrin.
25 Und eine Schwester, die immer gut bedeckt mit ihren entwirrten Haaren ist, selbst zu Hause, bevorzuge ich mehr als eine Schwester, die immer geflochtene Haare hat. Aber ein Mann über sechzig, der seine Haare schwarz färbt, das gehört nicht zur Beichte, sondern ist ein Gräuel, weil weiße Haare eine Ehre für ihn sind. [Anm.d.Red.: die Versammlung sagt: Amen!]
26 Gut! Die dritte Frage lautet: „Bruder Philippe, ist es nicht die Frau aus Offenbarung 12,5 bis 6, die sich im Vers 14 wiederfindet?“ Gut! … In den Versen 5 und 6 ist es der Judentum, das die zwölf Apostel, den männlichen Sohn, geboren hat. Und der Vers 6 sagt, dass sie in die Wüste flieht, fern von den Pharisäern und anderen, um am Ende der Zeiten 1260 Tage von Elia und Mose gespeist zu werden! Es ist anders! Versteht ihr? Sie hatte ihren Ausgang in die Wüste.
27 Dann erhielt auch die Frau im Vers 14 ihren Ausgang in die Wüste durch die beiden Flügel des großen Adlers. Es ist anders! Versteht ihr? Und alles war schon im Vers 1 anders, denn wenn es nicht der Glanz der Sonne gewesen wäre, in den sie sich hüllte, oder ihre Position, dann würde man sichtbar vierundzwanzig Sterne sehen. So sind die zwölf Apostel der männliche Sohn, der vom Judentum vor dem Christentum und vor Pfingsten geboren wurde... Es ist anders als die Frau im Vers 14, deren männlicher Sohn die ganze Zahl der weisen Jungfrauen ist. [Anm.d.Red.: die Versammlung sagt: Amen!]
28 Gut! Nun die vierte Frage: „Bruder Philippe, wenn ein falscher Pastor tauft, wird diese Taufe anerkannt?“ Es hängt alles vom Geist ab, in dem er sich während der Taufe befand. Wenn er aufrichtig war, dann wird diese Taufe anerkannt! Aber wenn er sie mit falschen Absichten durchgeführt hat, dann muss diese Taufe wiederholt werden. Ein Heuchler oder ein Sünder kann keine Vergebung der Sünden oder Rechtfertigung verwalten. [Anm.d.Red.: die Versammlung sagt: Amen!]
29 Die fünfte Frage lautet: „Bruder Philippe, wird der Mitternachtsruf am 18. Dezember 2005 enden?“ Nein, Bruder! Und hier ist, was William Branham 1962 in einer Frage-Antwort-Runde sagte: „Die Statistiken zeigen, dass die Botschaft eines Mannes, egal wie auch immer, drei Jahre dauert; danach lebt er von seinem Ruf den Rest seines Lebens, bis Gott ihn ruft. Nun, das war immer schon so seit Christus, seine dauerte dreieinhalb Jahre. Versteht ihr? Es hat sich gezeigt, dass im Verlauf der Geschichte, Spurgeon, Knox, Calvin, im Laufe der Zeit hat sich gezeigt, dass für das Ministerium eines Mannes drei bis dreieinhalb Jahre die Grenze sind. Seine Kerze ist abgebrannt, er lebt von seinem vergangenen Ruf – seine Werke begleiten ihn, das ist alles!“. Versteht ihr?
30 Jetzt sagt William Branham hier, dass Spurgeon, Knox und Calvin Botschafter sind! Gehören sie zu den sieben Sternen? Nein! Sind sie die achten Botschafter? Nein! Versteht ihr? Man sieht nicht einmal ihre Spur in der Bibel… Konnte Gott nicht sagen, dass von Mose bis Johannes der Täufer sieben Botschafter waren? Der Schatten dessen, was wir seit Paulus erlebt haben? Versteht ihr? Die Branhamisten werden sich dafür vor Gott verantworten! Ebenso wie Gott in der alten Allianz Dutzende von Propheten-Botschaftern gesandt hat, so hat Gott auch in der neuen Allianz seit Paulus Dutzende von Propheten-Botschaftern gesandt.
31 In den letzten 2000 Jahren ist keine Generation vergangen, in der Gott keine Botschafter auf der Erde gesandt hat. Einer nach dem anderen, seit Paulus, der Asien und den Orient verließ bis in den Westen und nun bis zu Kacou Philippe, hat Gott Propheten-Botschafter zu den Nationen gesandt. Aber all diese Propheten-Botschafter haben unter dem Einfluss der sieben Sterne gehandelt, die die sieben himmlischen Botschafter sind, die sieben Geister in der Hand des Herrn Jesus Christus.
32 Ein Stern, das heißt ein himmlischer Engel in seiner Zeit, hat viele Propheten-Botschafter auf der Erde erweckt, und ich kann euch sagen, dass Martin Luther, Ulrich Zwingli, Johannes Calvin, all diese haben unter dem Einfluss eines einzigen himmlischen Engels, eines einzigen Sterns gehandelt, und das verstehen die Branhamisten nicht.
33 Es gibt sieben Sterne in der Hand des Herrn, sieben himmlische Engel, aber wie viele Menschen, wie viele Männer, wie viele Propheten-Botschafter werden diese Sterne auf der Erde nutzen? Nur Gott weiß es! Versteht ihr? Und für einen Auserwählten, solange die Entrückung noch nicht stattgefunden hat, wird Gott immer wieder Propheten-Botschafter auf der Erde senden. Und wer verstehen kann, der verstehe!
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